International Greeter Association
Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung
Die Greeter leisten einen Beitrag zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung
Greeter auf der ganzen Welt tragen dazu bei, die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im städtischen Alltag zum Leben zu erwecken. Durch kostenlose, Rundgänge mit lokalen Freiwilligen fördern sie inklusive und lebenswerte Städte, umweltfreundliche und klimafreundliche Erkundungsmöglichkeiten sowie respektvolle Begegnungen zwischen den Kulturen. Indem sie den Menschen und nicht dem Profit in den Mittelpunkt stellen, unterstützen Greeter einen verantwortungsvollen Tourismus, stärken lokale Gemeinschaften und fördern das globale Verständnis – und tragen so direkt zu mehreren SDGs bei.
Inklusive und nachhaltige Städte
Greeter tragen dazu bei, Städte inklusiver, sicherer, resilienter und nachhaltiger zu gestalten. Indem sie Besucher vorwiegend zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt führen, fördern sie eine sanfte, auf den Menschen zugeschnittene Erkundung städtischer Viertel. Greeter zeigen ihren Gästen oft weniger bekannte Gegenden und Orte des Alltags und tragen so dazu bei, den Tourismus über überlaufene Hotspots hinaus zu verteilen und die lokale Identität zu stärken.
Minimaler Ressourcenverbrauch
Bei den Greeter-Aktivitäten geht es darum, Zeit, Geschichten und lokales Wissen zu teilen, anstatt den Konsum zu fördern. Es gibt keine Eintrittskarten, Trinkgelder oder versteckte Verkaufsangebote. Für die Greeter-Aktivitäten sind keine zusätzliche Infrastruktur, Fahrzeuge oder Drucksachen erforderlich, wodurch der Ressourcenverbrauch gering gehalten wird. Besucher werden dazu ermutigt, lokale Cafés, Märkte und kulturelle Einrichtungen auf bewusste und respektvolle Weise zu unterstützen.
Klimafreundliches Reisen
Greeter-Spaziergänge sind von Natur aus klimafreundlich. Die meisten Aktivitäten finden zu Fuß statt und nutzen bestehende öffentliche Verkehrsmittel, wodurch zusätzlicher Verkehr und Emissionen vermieden werden. Indem sie fußgängerfreundliche Routen, Grünflächen und klimafreundliche Mobilitätsmöglichkeiten hervorheben, zeigen die Greeter, dass das Entdecken einer Stadt sowohl Spaß machen als auch klimabewusst sein kann.
Interkulturelles Lernen
Begegnungen im Rahmen von Greeter-Programmen sind informelle Lernerfahrungen. Gäste lernen die lokale Geschichte, Kultur und den Alltag direkt von den Einheimischen kennen, während die Gastgeber aus der Perspektive ihrer Besucher Neues erfahren. Dieser interkulturelle Dialog trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen, fördert das gegenseitige Verständnis und stärkt die globale Bürgerschaft. Greeter-Programme heißen Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und jeder Fähigkeit willkommen und tragen so zu einem inklusiveren und gerechteren Tourismus bei.
Vertrauensbildende Begegnungen
Die Begegnung mit Einheimischen in einem entspannten, nicht-kommerziellen Rahmen schafft Vertrauen zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Diese persönlichen Begegnungen fördern eine Kultur des Friedens, des Dialogs und der Offenheit. In vielen Fällen arbeiten Greeter-Gruppen mit Kommunen und lokalen Organisationen zusammen und richten ihre Arbeit an demokratischen und transparenten Strukturen auf städtischer Ebene aus.
Globales Netzwerk
IGA vernetzt lokale Greeter-Gruppen auf allen Kontinenten und fördert die Zusammenarbeit mit Städten, Tourismusverbänden, Nichtregierungsorganisationen und kommunalen Initiativen. Über dieses globale Netzwerk werden praktische Erfahrungen und bewährte Verfahren im Bereich des nachhaltigen Städtetourismus ausgetauscht und weiterentwickelt. Partnerschaften bilden den Kern des Beitrags der Greeters zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Veröffentlichung wurde nicht von den Vereinten Nationen genehmigt und spiegelt nicht die Ansichten der Vereinten Nationen, ihrer Beamten oder ihrer Mitgliedstaaten wider.